Was ist Chanten?

 

Die heilsame Kraft des Singens

Wir singen Lieder aus verschiedenen Traditionen und Kulturen. Hierbei entsteht ein starkes Gefühl von Verbundenheit und Lebensfreude. Chants werden durch einfaches Vor- und Nachsingen erlernt. Noten sind hierzu nicht notwendig. Die Melodien und Texte sind einfach, werden häufig wiederholt und mit Gitarre begleitet. Es geht hier weniger um „schönes“ Singen im Sinne eines bestimmten Klangideals, sondern vielmehr um die Hingabe an das Singen und die dabei erlebte Freude. Das heißt jede(r) kann mitmachen, auch Menschen die Singen nicht (mehr) gewöhnt sind.
Weiterhin hat Chanten einen enormen gesundheitlichen Wert. So wird z. B. das Stresshormon Kortisol abgebaut. Nach 15 Minuten Chanten lässt sich bereits eine erhöhte Ausschüttung von Glückshormonen (Endorphinen) im Blut nachweisen, wie auch von Melatonin („Besser-Schlafen-“/„Jungbrunnen-Hormon“),  Oxytocin („Schmuse-/Bindungshormon“, Angstlöser),  DHEA („Jugendhormon“) und Immunglobulin A (Krankheitsabwehr, Krebsabwehr).
Chanten kann eine stärkere Verbindung mit unserem Wesenskern bewirken und unser Herz kann sich leichter öffnen. In den Kulturen der Welt haben kollektive Gesänge immer einen wesentlichen Beitrag für die körperliche, seelische und geistige Gesundheit einer Gemeinschaft geliefert.